# Vorhofflimmern: Fragen für die Sprechstunde

Markieren Sie vor dem Termin die offenen Fragen. Bringen Sie Befunde und den aktuellen Medikamentenplan mit.

1. Welche EKG-Aufzeichnung bestätigt mein Vorhofflimmern, und kann ich eine Kopie des Befunds erhalten?
2. Welche Verlaufsform liegt vor, und welche weiteren Aufzeichnungen sind für meine Einordnung sinnvoll?
3. Welche persönlichen Befunde begründen bei mir den Schlaganfallschutz, und wann beurteilen Sie ihn erneut?
4. Wie beeinflussen meine Herzklappen und meine Nierenfunktion die Auswahl und Kontrolle des Gerinnungshemmers?
5. Warum passt der vorgeschlagene Wirkstoff zu mir, und welche Anwendungsvoraussetzungen gelten dafür?
6. Welche meiner Medikamente, frei gekauften Schmerzmittel oder Nahrungsergänzungen können Wechselwirkungen verursachen?
7. Welche Blutwerte und Kontrolltermine brauche ich, und wer übernimmt die Koordination?
8. Welche schriftliche Regel gilt für mein konkretes Arzneimittel bei einer vergessenen oder unklaren Einnahme?
9. Welche Blutungszeichen muss ich sofort melden, und welche Beschwerden erfordern den Notruf?
10. Wer erstellt vor einer Operation oder einem Zahneingriff den abgestimmten Medikamentenplan?
11. Welches persönliche Ziel verfolgen wir bei der Frequenzkontrolle, und wie beurteilen wir Beschwerden dabei?
12. Welche Rhythmusstrategie empfehlen Sie mir, und welchen Nutzen sowie welche Risiken erwarten Sie?
13. Was müssen wir vor einer Kardioversion klären, und wie organisieren wir die Nachsorge?
14. Wann wäre eine Ablation für mich sinnvoll, und welche Alternativen kann ich besprechen?
15. Wie beurteilen Sie meinen Schlaganfallschutz nach einer erfolgreichen Rhythmusbehandlung oder Ablation?
16. Welche konkreten Schritte bei Bewegung, Blutdruck, Gewicht oder Schlafapnoe passen zu meiner Situation?
17. Welche Leistungen sind in meinem Versicherungsmodell abgedeckt, und welche Eigenkosten soll ich vorab klären?
18. Welche Praxisnummer und welchen ausserhalb der Sprechzeiten erreichbaren Kontakt soll ich für dringende Rückfragen verwenden?

Bei plötzlich auftretender Lähmung, Sprach- oder Sehstörung sofort den Notruf wählen, auch wenn die Beschwerden wieder verschwinden. Bei schwerer Blutung, Bewusstseinsstörung, Brustschmerz oder schwerer Atemnot ebenfalls sofort Hilfe holen: Schweiz 144, Deutschland 112, Österreich 144. Eine Kopfverletzung unter Gerinnungshemmung benötigt eine dringliche medizinische Beurteilung. Die Dokumentation darf Hilfe niemals verzögern.

[Schweiz: Sanitätsnotruf](https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/notfall/notrufe/notruf-144.html), [Deutschland: Notfallhilfe](https://www.bbk.bund.de/DE/Themen/Krisenmanagement/Mensch-und-Gesellschaft/Spontanhelfende/Infos-Helfende/Waehrend-des-Einsatzes/waehrend-des-einsatzes.html), [Österreich: Notrufnummern](https://www.oesterreich.gv.at/de/themen/notfaelle_unfaelle_und_kriminalitaet/notrufnummern%23Notrufe).
