Übersicht
Über diese Erkrankung
Die durch Adenoviren verursachte Keratokonjunktivitis umfasst ein Spektrum von Augeninfektionen, die durch eine Entzündung der Bindehaut und der Hornhaut aufgrund einer Adenovirusinfektion gekennzeichnet sind. Zu den Symptomen gehören Rötung, Tränenfluss, Ausfluss, Fremdkörpergefühl, Photophobie und verschwommenes Sehen. Die adenovirale Keratokonjunktivitis ist eine weltweit verbreitete Augeninfektion, deren Ausbrüche sporadisch und in verschiedenen Umgebungen wie Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Gemeinden auftreten. In der Vergangenheit waren Adenoviren als eine der Hauptursachen für akute virale Konjunktivitis bekannt, wobei die epidemische Keratokonjunktivitis eine der schwersten Formen darstellt. Trotz der Fortschritte bei der Infektionskontrolle und den Präventivmaßnahmen stellt die adenovirale Keratokonjunktivitis nach wie vor ein erhebliches Problem für die öffentliche Gesundheit dar, insbesondere aufgrund ihrer hohen Ansteckungsgefahr. Die Diagnose der adenoviralen Keratokonjunktivitis erfolgt in erster Linie klinisch, wobei Labortests für schwere oder atypische Fälle vorbehalten sind. Die Behandlung konzentriert sich auf die symptomatische Linderung mit künstlichen Tränen, kalten Kompressen und in schweren Fällen mit topischen Steroiden oder antiviralen Mitteln. Die adenovirale Keratokonjunktivitis wird durch eine Infektion mit Adenoviren verursacht, insbesondere mit den Typen 8, 19 und 37. Zu den Risikofaktoren gehören enger Kontakt mit infizierten Personen, der Kontakt mit kontaminierten Oberflächen und die Teilnahme an Aktivitäten, bei denen eine Virusübertragung wahrscheinlich ist. Um eine Ausbreitung zu verhindern, sind Handhygiene, die Vermeidung von engem Kontakt mit infizierten Personen, die Desinfektion von Oberflächen und eine geeignete persönliche Schutzausrüstung erforderlich. Eine Impfung gegen Adenoviren kann ebenfalls dazu beitragen, die Gesamtbelastung durch die Infektion und die damit verbundenen Komplikationen zu verringern.
Symptomatik
